Nidarosdom in Trondheim mit dem Reisebüro-Norwegen erleben!

Nidarosdom in Trondheim

Der auf dem Grab des norwegischen Schutzheiligen St. Olav erbaute Nidarosdom zählt zu Norwegens Nationalheiligtümern. Sie ist eine der bedeutendsten Kirchen Norwegens, die im Mittelalter auch als Krönungsstätte sieben norwegischer Könige diente.

Der Bau des Domes reicht zurück ins Jahr 1070. Hier, an der Grabstätte des Königs Olav Haroldsson, der 1030 in der Schlacht von Stiklestad fiel, ließ König Olav III. Kyrre eine steinerne Kirche errichten. Der heilig gesprochene König zog bereits zu dieser Zeit zahlreiche Pilger an, die nun ein Gotteshaus für ihre Gebete vorfinden sollten. Aufgrund zahlreicher Brände stammen die ältesten Teile jedoch aus dem zwölften Jahrhundert. Die Kirche wurde vorwiegend im gotischen Stil errichtet, wobei auch Einflüsse des romanischen Stils erkennbar sind.

Im Mittelalter zwischen 1818 und 1906 wurde der Nidarosdom als Krönungsstätte genutzt. Noch heute werden die Reichsinsignien hier aufbewahrt. Insgesamt wurden hier sieben Könige gekrönt, zehn wurden hier begraben.

Lage und Architektur

Der Nidarosdom befindet sich im Herzen Trondheims. Er kann bereits auf der rot lackierten chinesischen Brücke, einem weiteren Wahrzeichen Trondheims, bewundert werden. Besonders beindruckend ist die Westfassade des Doms, die durch bunte Glasfenster ein ganz besonderes Ambiente zaubern und damit einen Gegensatz zum sonstigen Dunkel im Inneren der Kirche bieten.

Der hohe, erhabene Dom sorgt bei Besuchern immer wieder für Sprachlosigkeit und unbegrenztes Staunen. Im Hauptraum befindet sich ein aufgeschlagenes Buch, welches Pilgern Möglichkeiten für Eintragungen bietet. Auf kleine weiße Kärtchen können zudem Gebetsanliegen geschrieben werden, die dem Versprechen nach beim nächsten Gottesdienst verlesen werden.

An der Westseite des Doms schließt sich ein großer Platz an, der meist von Touristen aufgesucht wird. Viele von ihnen versuchen, die atemberaubende und beeindruckende Fassade des Nodarosdoms auf Fotos zu bannen. Auch der sich hinter dem Dom erstreckende Friedhof mit alten Gräbern und einem schönen Baumbestand ist einen Besuch wert. Im Sommer werden die Wiesen nahe dem Friedhof, die unweit des Flusses gelegen sind, auch gern zum Ausruhen und Innehalten genutzt.