Saltstraumen mit dem Reisebüro-Norwegen erleben!

Saltstraumen in Norwegen

Der unweit von Bodø gelegene Saltstraumen ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Hier kann man als Besucher die unendlich starken Naturgewalten erleben und den Wechsel von Ebbe und Flut bestaunen.

Der Sund zwischen den Inseln Straumen und Straumoy, der den Saltenfjord und den Skjerstadfjord miteinander verbindet, ist nur rund 2,5 Kilometer lang und 150 Meter breit. Alle sechs Stunden, im Wechsel der Gezeiten, strömen hier 400 Millionen Kubikmeter Wasser hindurch, die eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometer pro Stunde erreichen können. Durch diesen schnellen Fluss der Wassermassen können mächtige Strudel entstehen, die einen Durchmesser von bis zu zehn Metern und eine Tiefe von vier bis fünf Metern erreichen können. Die örtlichen Fremdenverkehrsämter geben einen Überblick über die Gezeitentafeln.

Fischbestand

Die starken Gezeitenströme des Staltstraumen sorgen hier für einen unendlichen Fischreichtum. Hier findet man neben Kabeljau auch Köhler, Steinbeißer und Heilbutt, die ideale Bedingungen vorfinden. Profi- oder Hobbyangler können hier ebenfalls ihr Glück versuchen und entweder selbst ein Boot mieten oder sich einer Gruppe anschließen. Das Passieren der Meerenge ist jeweils zur Drehung des Stromes möglich, wobei Ungeübte die tobenden, reißenden Strömungen unterhalb der Wasseroberfläche nicht unterschätzen sollten.

Aktivitäten

Den Gezeitenstrom Saltstraumen kann man am besten bei Wanderungen in die nähere Umgebung bewundern. Hier finden sich zahlreiche Wander- und Trekking-Touren, bei denen die schöne Bergwelt genossen werden kann. Eindrucksvolle Aussichten auf den Saltstraumen sowie die umliegende Gebirgswelt und die zumeist Schnee bedeckten Gipfel bietet auch eine Fahrt über die Küstenstraße Rv17, die auch als Riksvei 17 bezeichnet wird. Eine Brücke führt hier über den Gezeitenstrom und eröffnet atemberaubende Panoramen. Zahlreiche archäologische Überreste zeugen zudem von der frühen menschlichen Besiedlung des Gebietes, die mehr als 10.000 Jahre zurückreicht. Der Fund einer früheren Siedlung gehört heute zu den ältesten archäologischen Sehenswürdigkeiten Norwegens.